Glucosamin: Ein körpereigener Rohstoff als Nahrungsergänzungsmittel

Glucosamin ist ein Aminozucker und wird im Körper hergestellt. Dieser Aminozucker wird beim Aufbau von Gelenken und Knorpel benötigt und ist ein Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und des Bindegewebes.

Was ist Glucosamin?

Glucosamin ist ein körpereigener Rohstoff, der zum Aufbau und der Instandhaltung von Knorpel, Bindegewebe und Gelenkflüssigkeit zum Einsatz kommt. Auf einer chemischen Ebene ist Glucosamin ein Aminozucker. Der Aufbau ist dem Einfachzucker Glucose nicht unähnlich, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied.

Bei Glucosamin ist eine Hydroxygruppe mit einer Aminogruppe ausgetauscht. Bei beiden Gruppen handelt es sich um sogenannte funktionelle Gruppen. Funktionelle Gruppen in der Biochemie sind Atomgruppen, also Gruppierungen von Atomen in einer größeren Verbindung. Diese Atomgruppen beeinflussen die Eigenschaften des Stoffes und sein Reaktionsverhalten maßgeblich.

Der Ausgangsstoff Glucosamin kann vom Körper unterschiedlich modifiziert und weiterverwendet werden. Zum Beispiel kann Glucosamin zu Glucoprotein oder Hyalinsäure werden. Bei Glucoprotein handelt es sich um Eiweiße, die für den Stoffwechselvorgang gebraucht werden. Hyalinsäure ist ein Antifaltenwirkstoff, der immer wieder in Kosmetikprodukten beworben wird. Wenn im alltäglichen Leben jedoch über Glucosamin gesprochen wird, dann vor allem im Zusammenhang mit dem Nahrungsergänzungsmittel Glucosaminsulfat.

Bei welchen Beschwerden wirkt Glucosaminsulfat?

Das Nahrungsergänzungsmittel wird immer wieder mit zwei möglichen Wirkungen in Verbindung gebracht:

  • Das Aufhalten des Verschleißes von Gelenken und Knorpel
  • Ein längeres Leben

Glucosamin wird vor allem mit der Knochengesundheit in Verbindung gebracht. Dazu zählt die Prävention sowie die Genesung. Die möglicherweise lebensverlängernde Wirkung von Glucosamin wurde eher zufällig entdeckt und ist noch weniger bekannt.

Was genau sind Gelenke?

Etwa 300 Gelenke unterstützen den Menschen in seinem täglichen Tun und Handeln. Dazu zählen so große wie die Hüfte und so kleine Gelenke wie jene in den Fingern. Gelenke werden grob in echte und unechte Gelenke unterschieden. Die Bandscheibe ist ein unechtes Gelenk. Bindegewebe verbindet zwei Knochen miteinander. Die Bewegungsmöglichkeit ist bei unechten Gelenken eingeschränkter als bei echten Gelenken. Außer Bindegewebe kann auch ein Knorpel zwei Knochen miteinander verbinden. Ein Knorpel ist ein sehr festes und zugleich elastisches Bindegewebe.

Ein echtes Gelenk zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen den Knochen ein Gelenkspalt existiert. Eine Knorpelmasse und eine Gelenkkapsel schützen das Gelenk. In der Gelenkkapsel ist eine innere Schicht, welche den Knorpel mit Nährstoffen versorgt und die Gleitfähigkeit bei der Bewegung gewährleistet. Gelenke werden noch unterteilt in: Kugelgelenk, Sattelgelenk, Scharniergelenk, Drehgelenk und Eigelenk.

Unabhängig vom Alter kann ein Gelenk durch Sport oder einseitige körperliche Belastung bei der Arbeit verletzt werden. Altersbedingte Veränderungen hängen vor allem mit Glucosamin zusammen. Über die Jahre nimmt die Menge des Rohstoffs ab. Dadurch können Gelenke, Knorpel sowie die Gelenkflüssigkeit nicht länger durch den Stoffwechsel instand gehalten werden. In der Folge kommt es zu Gelenkschmerzen.

Was ist der Unterschied zwischen Arthritis und Arthrose?

In beiden Fällen schmerzen die Gelenke, aber ihre Ursache ist sehr unterschiedlich. Arthritis wird durch eine Entzündung ausgelöst. Infektionen wie zum Beispiel Staphylokokken, Streptokokken oder Salmonellen sowie Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Psoriasis und Stoffwechselerkrankungen können Arthritis auslösen.

Bei einer Arthrose handelt es sich um eine altersbedingte Abnutzung der Knochensubstanz. Die Gelenke reiben sich an den Knorpeln und verschleißen langsam. Vor allem die Kniegelenke und das Hüftgelenk sind zuerst betroffen. Neben der Abnutzung durch das Alter kann eine Arthrose durch Gelenkfehlstellung, Sport oder einseitige körperliche Tätigkeiten verstärkt werden. In solchen Fällen kann eine Arthrose schon in jungen Jahren auftreten.

Arthrose und Arthritis unterscheiden sich auch in ihren Symptomen: Arthroseschmerzen sind häufig Anlaufschmerzen. Es schmerzt, wenn man sich längere Zeit nicht bewegt hat. Bei Arthritis handelt es sich um einen Dauerschmerz. Die Gelenke sind bei Arthritis häufig rötlich, warm und geschwollen. Dieselben Symptome treten bei Arthrose nur bedingt auf.

Arthrose ist bekannt für ihre Morgensteifheit, die während des Tages nachlässt. Arthritis geht häufig mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl, einer Erschöpfung und in einigen Fällen sogar einem Fieber einher. Da sich die beiden Krankheiten jedoch in vielen Bereichen überschneiden, kann nur ein Arzt eine sichere Diagnose stellen.

Im Zusammenhang mit dem Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin wird häufig nur von Arthrose gesprochen. Der Wirkstoff Glucosaminsulfat in Verbindung mit Chondroitinsulfat hat jedoch zwei Eigenschaften: Er dient zum einen als Rohstoff für den Aufbau und Erhalt von Gelenken, Gelenkflüssigkeit und Knorpel. Zum anderen hat er auch eine sekundäre entzündungshemmende Wirkung. Die entzündungshemmende Wirkung bekämpft indirekt Arthritis, die Wirkung als Rohstoff direkt Arthrose.

Arthrose:

  • Altersbedingte Abnützung der Gelenke
  • Morgensteifheit und Anlaufschmerz
  • Große oder besonders belastete Gelenke sind zuerst vom Verschleiß betroffen
  • Vorbeugung durch regelmäßigen Sport und eine gesunde Ernährung mit allen Nährstoffen

Arthritis:

  • Entzündungsbedingte Gelenkschmerzen
  • Rötliche, geschwollene Gelenke vor allem an den Fingern
  • Dauerschmerz
  • Vorbeugung nur bedingt möglich
  • Entzündungshemmende Wirkstoffe können präventiv wirken

Langlebigkeit durch Glucosamin?

Die überraschende Antwort: möglicherweise Ja. Zumindest eine erste Studie [1] deutet darauf hin. Für diese Studie spricht, dass sie an zwei unterschiedlichen Tierarten (Mäuse und Fadenwürmer) dieselben Erfolge erzielte. Gegen diese Studie spricht, dass Tierversuche selten eins zu eins auf Menschen übertragen werden können. Doch die Forscher verweisen darauf: Wenn Glucosaminsulfat bei zwei so verschiedenen Tierarten Erfolge erzielt, kann sich dies möglicherweise auch bei Menschen positiv auswirken.

Dieselben Forscher haben deshalb eine Studie mit menschlichen Probanten durchgeführt. Während der Studie nahmen die Teilnehmer 20 Nahrungsergänzungsmittel und diverse Vitamine ein. Glucosamin zusammen mit Chondroitin zeigte dabei die besten Erfolge. Der Erfolg scheint auf ihre entzündungshemmende Wirkung zu basieren.

Entzündungen im Körper sind für eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich. Man kann sogar sagen: Entzündungen sind der Krankheitsauslöser schlechthin. Entzündungen sind eine Abwehrreaktion des Körpers. Für einen kurzen Zeitraum sind sie nützlich und hilfreich, handelt es sich jedoch um eine chronische Entzündung, folgt eine Kettenreaktion aus Stress, Stoffwechselproblemen und hormoneller Disbalance.

Einige der bekanntesten Krankheiten, die aufgrund von chronischen Entzündungen ausgelöst werden:

  • Alzheimer
  • Demenz
  • Arthritis
  • Arteriosklerose
  • Diabetes II
  • Krebs
  • Herzinfarkt
  • Multiple Sklerose
  • Neurodermitis
  • Parkinson
  • uvm.

Besonders problematisch bei Entzündungen ist die Tatsache, dass sie oft jahrelang symptomlos bleiben. Darüber hinaus sind die folgenden Symptome sehr unspezifisch und deshalb schwer als Entzündung zu diagnostizieren:

  • Depressionen
  • Konzentrationsstörungen
  • Vergesslichkeit
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Allergien
  • Kopfschmerzen
  • uvm.

Jede Form von Entzündungshemmung ist deshalb nicht nur hilfreich, sondern potentiell lebensverlängernd.

Sollte man sich nun Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat kaufen? Nicht wegen der möglicherweise lebensverlängernden Wirkung. Denn die beiden oben beschriebenen Studien haben auch ihre Schwachstellen. Beide wurden von demselben Team durchgeführt. Die Gruppe der Probanten umfasste zwar über 77.000 Teilnehmer, doch sollte eine Aussage wie diese durch weitere Studien und andere Studienleiter bekräftigt werden.

Wie genau wirkt das Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin?

Glucosamin wird entweder als Glucosaminsulfat oder seltener als Glucosaminhydrochlorid verkauft. In der Form als Glucosaminhydrochlorid ist es schwächer und deshalb weniger wirksam als Glucosaminsulfat.

Glucosaminsulfat wird häufig in Verbindung mit einem anderen natürlichen Wirkstoff verkauft: Chondroitinsulfat. Beide Wirkstoffe werden im Magen während des Verdauungsprozesses aufgespalten. Chondroitin wird in Glucuronsäure aufgespalten. Glucuronsäure kommt in pflanzlichen und tierischen Organismen vor und dient dem Stoffwechsel zur Entgiftung.

Glucosaminsulfat wird in Glucosamin aufgespalten und kann dort als Rohstoff über die Blutbahn zu den Gelenken und Knorpel sowie zur Gelenkflüssigkeit gelangen und somit den Verschleiß aufhalten.

Arzneilich verschriebenes Glucosamin, also Glucosamin in einer anderen Zusammensetzung und einer anderen Dosierung, wird bereits seit Jahren zur Linderung von Arthrose verwendet. Es konnten auch einige Studien die Wirksamkeit des Arzneimittels belegen.

Wie wirksam ist Glucosamin und Chondroitin als Nahrungsergänzungsmittel?

Es gibt bereits einige Studien über die Wirksamkeit. Diese sind jedoch dürftig. Im Jahre 2001 wurde eine Studie in der angesehenen medizinischen Zeitschrift Lancet veröffentlicht. Während eines Zeitraums von drei Jahren wurde 200 Probanten, die unter Arthrose litten, Glucosamin gegeben. Wobei die Hälfte der Gruppe ein Placebo erhielt und die andere Hälfte den Wirkstoff.

Innerhalb von drei Jahren konnte eine subjektive und objektive Verbesserung in der Glucosamingruppe festgestellt werden. Die Probanten berichteten von geringeren Schmerzen und einer Verbesserung der Beweglichkeit. Diese Empfindungen konnten durch Röntgenaufnahmen bestätigt werden. Die verschleißbedingte Vergrößerung des Gelenkspalts war geringer als in der Kontrollgruppe.

Doch auch kritische Stimmen wurden laut. In der Fachzeitschrift Der Arzneimittelbrief wurde darauf hingewiesen, dass beide Gruppen der Studien auch noch andere Medikamente, vor allem Schmerzmedikamente erhielten. Dies hätte, so die Kritiker, die Ergebnisse verzerrt.

Weitere Studien konnten hingegen die positive Wirkung von Glucosamin zumindest teilweise bestätigen. Eine im Jahre 2012 veröffentlichte Studie über Arthrose und Glucosaminsulfat zeigte eine verbesserte Beweglichkeit in den Gelenken und weniger Schmerzen. Zumindest im Labor konnte darüber hinaus auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen werden.

Trotzdem verbietet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) seit 2012, Glucosaminsulfat, als einen Wirkstoff zu beschreiben, der zu einer Verbesserung von Gelenken und einer Linderung von Schmerzen beiträgt oder entzündungshemmend wirkt. Die Beweislast, so die Sprecher der Behörde, seien zu gering.

Trotzdem wurden auch kritische Stimmen laut. In der Fachzeitschrift Der Arzneimittelbrief wurde darauf hingewiesen, dass beide Gruppen der Studien auch noch andere Medikamente, vor allem Schmerzmedikamente erhielten. Dies hätte, so die Kritiker, die Ergebnisse verzerrt.

Mögliche Nebenwirkungen von Glucosaminsulfat

Jedes Nahrungsergänzungsmittel kann problematisch sein, so auch Glucosamin. Besonders folgende Gruppen sollten den Wirkstoff nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen:

  • Diabetiker: Glucosamin kann den Blutzucker heben, deshalb sollten Menschen mit einer eingeschränkten Glukosetoleranz zuerst mit ihrem Arzt sprechen.
  • Allergien: Glucosamin kann aus zwei Materialien gewonnen werden, aus Krebstierschalen und aus Pilzen. Menschen mit einer Krebstierallergie können deshalb auf Glucosaminsulfat allergisch reagieren.
  • Blutgerinnungshemmer: Glucosamin kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmer wie Cumarin-Antikoagulanzien verstärken. Die Einnahme kann im schlimmsten Fall zu Blutungen führen.
  • Chondroitin: Dieser Wirkstoff kann Nebenwirkungen wie Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Durchfall oder andere gastrointestinale Probleme auslösen, besonders wenn die Dosierung von 1000 mg pro Tag überschritten wird.
  • Schwangere und Stillende: Bisher ist noch nicht bekannt, wie Schwangere oder stillende Frauen auf den Wirkstoff Glucosamin reagieren, deshalb sollte diese Gruppe den Wirkstoff vermeiden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die oben nicht angeführt sind.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat nach hinreichenden Studien Glucosaminsulfat als unwirksam und unbedenklich eingestuft. Das bedeutet: Die Studienlage ist zu gering, um von einer positiven Wirkung auszugehen, gleichzeitig zeigten die bereits vorgenommenen Studien keine bedenklichen Nebenwirkungen bei gesunden Menschen.

Folgende Symptome sind ein Warnhinweis:

  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Sodbrennen
  • Hohe Cholesterinwerte

Wie genau wird Glucosaminsulfat hergestellt?

Glucosaminsulfat wird aus dem Panzer von Krabben gewonnen. Dieser Panzer besteht aus Chitin und Sklerotin. Chitin ist ein natürlicher Kunststoff (Biopolymer) und besteht aus Mehrfachzucker (Polysacchariden). Chitin hat die wunderbare Eigenschaft, robust und zugleich elastisch zu sein. Deshalb können die Tiere stürzen, ohne dass ihr Panzer bricht. Neben Krabben werden für die Glucosaminherstellung auch Krebse und Garnelen verwendet.

Chitin kommt aber nicht nur in Krebstieren vor, sondern auch in Pilzen. Dieser Umstand wird herangezogen, um veganes Glucosaminsulfat herzustellen. Die pilzbasierende Version des Wirkstoffs ist eine hilfreiche Alternative für Menschen mit Allergien gegen Krebstiere.

Einnahme von Glucosaminsulfat

Der Wirkstoff wird in Tabletten- oder Pulverform eingenommen. In beiden Fällen sollte die tägliche Tagesdosis auf keinen Fall überschritten werden. In der Regel wird zu einer Einnahme von 700 bis 1500 mg pro Tag geraten.

Obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit keine problematischen Nebenwirkungen bei gesunden Menschen feststellen konnte, ist es doch immer ratsam, zuerst mit einem Arzt oder Apotheker zu sprechen. Ein Wirkstoff wie Glucosamin oder Chondroitin kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln auslösen.

Vor allem Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck, Schwangere oder stillende Frauen sollten ohne ärztlichen Rat dieses Präparat nicht einnehmen. Sollten Sie eine Operation oder einen anderen ärztlichen Eingriff vornehmen lassen, müssen Sie Ihren Arzt oder Chirurgen über die Einnahme aufklären.

Es kann einige Wochen dauern, bis sich die ersten Wirkungen zeigen. Das liegt an dem niedrigen Spiegel des Wirkstoffs im Blut. In der Regel wird von mindestens acht Wochen gesprochen, bevor erste Resultate erkennbar sind.

Im Handel erhältlich ist Glucosaminsulfat, Glucosaminhydrochlorid sowie Glucosaminsulfat mit Chondroitinsulfat. Die Kombination von Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat zeigte in Studien das beste Ergebnis. Glucosaminhydrochlorid erzielte nur eine geringe, bis kaum merkbare Wirkung. Im Handel wird nicht die lange Bezeichnung Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat verwendet, sondern gelegentlich nur Glucosamin und Chondroitin.

Glucosamin und Chondroitin gibt es als Nahrungsergänzungsmittel, aber auch als Arzneimittel. Als Arzneimittel wird es nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen. Auch als Arzneimittel kommt es im Kampf gegen Gelenkschmerzen, Gelenkverschleiß sowie Arthrosis zum Einsatz.

Eine Warnung: Verdoppeln Sie auf keinen Fall die tägliche Dosis, falls Sie am Tag zuvor die Einnahme vergessen haben. Dies könnte zu einer Überdosierung mit möglichen Nebenwirkungen führen.

Fazit

Auch wenn die Studienlage zurzeit noch eher dürftig ist, schwören einige Anwender auf die Einnahme von Glucosamin. Die gute Nachricht: Die Nebenwirkungen bei gesunden Menschen sind sehr gering. Dadurch kann man, mit einiger Vorsicht natürlich, die Einnahme von Glucosamin über einige Wochen hinweg ausprobieren. Vor allem wenn man bereits unter leichten Gelenkschmerzen leidet.

Sportler, Bodybuilder und andere Personen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, können Glucosamin präventiv anwenden. Es gibt zurzeit noch keine Studien zu diesem Thema. Einzig und allein das subjektive Empfinden vieler Anwender, die von einer positiven vorbeugenden Wirkung sprechen.