Vitamin D – Da Sonnenhormon – Vitamin D-Mangel erkennen

Für die meisten womöglich unter dem Pseudonym „Sonnenhormon“ bekannt, stellt das Vitamin D eine für den menschlichen Organismus essenzielle Substanz dar. Der menschliche Körper ist dazu fähig, Vitamin D allein durch den Einfall von Sonnenlicht auf die Haut eigenständig zu bilden und zu speichern.

Vitamin D Bildung durch Sonne

Da dieses in unseren Breitengraden allerdings besonders in den Wintermonaten Mangelware ist, zieht die unzureichende Sonneneinstrahlung in dieser Zeit oftmals einen Vitamin D-Mangel nach sich, der sich bei den Betroffenen in den unterschiedlichsten Symptomen äußert, zu denen beispielsweise ein Gefühl von auffälliger Abgeschlagenheit zählt.

Sofern ein Vitamin D-Mangel vorliegt, besteht die einzige Möglichkeit, diesen auszugleichen, in der Einnahme geeigneter Vitamin-Präparate in Form von Kapseln. Auf dem Markt existieren dabei viele unterschiedliche Produkte – hier sei daher Vorsicht geboten, keine Präparate von unzureichender Qualität zu nutzen.

Welche Artikel hingegen am besten zum Lindern der durch einen Vitamin D-Mangel verursachten Beschwerden geeignet sind, wo diese erworben werden können und welche Personengruppen besonders anfällig für einen Mangel sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist Vitamin D und wo kommt es her?

Wie sein Alias „Sonnenhormon“ bereits vermuten lässt, handelt es sich entgegen der geläufigen Bezeichnung beim Vitamin D biochemisch gesehen in Wirklichkeit gar nicht um ein Vitamin, sondern um ein fettlösliches Hormon, da der menschliche Körper per Definition nicht dazu in der Lage ist, ein Vitamin in hinreichender Menge selbstständig zu bilden, auf das Vitamin D allerdings das Gegenteil zutrifft.

Die Synthese von Vitamin D – konkret von Vitamin D3, da es sich beim Vitamin D um eine Gruppe aus mehreren Vitaminen handelt – erfolgt dabei in der Haut durch den Einfall von UV-B-Strahlung aus dem Sonnenlicht. Wie bei herkömmlichen Vitaminen ist eine Aufnahme von Vitamin D ebenfalls über Nahrungsmittel möglich; einen besonders hohen Gehalt weisen dabei fettige Fischsorten (z. B. Lachs, Hering und Aal) auf, doch auch Leber, Hühnereier sowie einige Käse- und Pilzsorten eignen sich zur ergänzenden Zufuhr des Vitamins.

Dennoch ist der Vitamin D-Gehalt in diesen Lebensmitteln viel zu gering, um den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen täglichen Bedarf von 20 µg (800 IE) auch nur annähernd vollständig zu decken. Da der Körper schließlich etwa 80-90% der benötigten Menge des Stoffes aus dem Sonnenlicht bezieht, eignet sich eine Vitamin D-reiche Ernährung lediglich für eine ergänzende Zufuhr und dient somit als zusätzliche Unterstützung. Genau aus diesem Grund empfiehlt sich im Falle einer mangelnden Sonneneinstrahlung die Einnahme von Vitamin D-Präparaten.

Wirkungsweise von Vitamin D

Vitamin D ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen des menschlichen Körpers beteiligt und spielt dabei insbesondere bei der Regulation des Calcium- und Phosphorspiegels eine herausragende Rolle. Dadurch trägt es maßgeblich dazu bei, die Zähne und Knochen zu stärken und unterstützt darüber hinaus den Aufbau von Muskeln, genauer die Entwicklung der Muskelfasern, was der ordnungsgemäßen Zufuhr nochmals eine fundamentale Bedeutung zukommen lässt.

Da der Vitamin D-Gehalt im Blut in einem solch engen Zusammenhang mit dem Calciumgehalt steht, tritt in Folge eines Mangels an Vitamin D bei den Betroffenen üblicherweise auch ein Calciummangel auf; anders herum kann eine Überdosierung von Vitamin D zu einer sogenannten Hyperkalzämie, d. h. zu einem zu hohen Calciumspiegel von über 100 ng pro Milliliter Blut, führen. Dazu müssten jedoch über einen längeren Zeitraum sehr hohe Dosen von etwa 1.250 µg (50.000 IE) Vitamin D pro Tag zugeführt werden, sodass eine solche Überdosierung äußerst unwahrscheinlich ist. Durch den natürlichen Weg der Bildung von Vitamin D über die Haut ist eine Überdosierung nicht möglich.

Risikogruppen für einen Mangel an Vitamin D

Prinzipiell kann ein Vitamin D-Mangel jeden Menschen treffen, dennoch existieren wie bei fast allen Krankheiten auch hier gewisse Risikogruppen, die besonders anfällig für einen Mangel und demnach auch häufiger als der Durchschnitt von diesem betroffen sind.

Dies hängt in erster Linie damit zusammen, dass für die Angehörigen dieser Gruppen entweder durch genetische Anlagen oder durch spezielle Lebensweisen ein erhöhter Bedarf an Vitamin D besteht, der sich folglich noch schwieriger durch die natürlichen Gegebenheiten decken lässt.

Wenn Sie also zu einer oder mehrerer der folgenden Personengruppen zählen, so sollten Sie auf Ihren Vitamin D-Spiegel besonders Acht geben.

Ältere Menschen

Senioren sind häufig von einem Vitamin D-Mangel betroffen, der in ihrem Fall darin begründet liegt, dass die Haut mit zunehmendem Alter immer schlechter dazu in der Lage ist, Vitamin D eigenständig aus dem Sonnenlicht zu bilden; hinzu kommt die Tatsache, dass Menschen höheren Alters ohnehin nicht mehr so häufig draußen unterwegs sind.

Daher ist die Einnahme zusätzlicher Nahrungsergänzungsmittel in diesem Fall unerlässlich, um einen Vitamin D-Mangel zu beheben oder diesen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Menschen mit einem Magenbypass oder Fettleibigkeit

Die Aufnahme von Vitamin D erfolgt über den oberen Dünndarm, der jedoch beim Legen eines Magenbypasses operativ abgeklemmt wird, sodass die betroffenen Personen nach einiger Zeit unter Mangelerscheinungen leiden werden.

Ebenso risikobehaftet für einen Vitamin D-Mangel sind übergewichtige Menschen, deren Body-Mass-Index über 30 liegt. Nicht, weil sie über eine verminderte Fähigkeit zur Aufnahme verfügen, sondern weil sie eine große Menge an Unterfettgewebe besitzen, das verstärkt Vitamin D absorbiert, wodurch nur noch ein geringer Anteil ins Blut abgegeben werden kann.

Beide Personengruppen sind dabei im Zweifelsfall auf hohe Dosierungen von 20.000 IE entsprechend 500 µg Vitamin D pro Tag angewiesen.

Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen

Aufgrund der Fettlöslichkeit des Vitamins ist eine intakte Darmfunktion Voraussetzung für dessen Aufnahme. Viele entzündliche Darmerkrankungen führen jedoch zu einer Fettresorptionsstörung, die die Absorbierung von Nahrungsfetten einschränkt oder gänzlich verhindert.

Betroffen sind davon unter anderem Menschen, die an Zöliakie, Mukoviszidose, Morbus Crohn sowie Colitis ulcerosa erkrankt sind oder unter Lebererkrankungen leiden.

Diese Krankheiten beeinflussen zudem oftmals die Ernährung der Patienten, sodass diese unter Umständen weniger Lebensmittel mit hohem Vitamin D-Gehalt zu sich nehmen und sich daher zwingend mit einem Arzt oder Ernährungsberater in Verbindung setzen sollten.

Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe

Auch Menschen mit einem dunkleren Teint sollten ihren Vitamin D-Spiegel aufgrund des hohen Gehalts an Melatonin in ihrer Haut besonders im Auge behalten und ihn regelmäßig ärztlich überprüfen lassen.

Denn je weniger Melatonin in der Haut vorhanden ist, desto besser ist diese dazu in der Lage, das Vitamin D aus dem Sonnenlicht zu synthetisieren, sodass dunkelhäutige Menschen auch trotz ausreichender Sonneneinstrahlung häufig zu einem Vitamin D-Mangel neigen.

Babys und stillende Mütter

Ganz besonders in der Stillzeit kommt es häufig bereits bei Neugeborenen zu einem Vitamin D-Mangel, da die Zufuhr jeglicher Nährstoffe ausschließlich über die Muttermilch stattfindet, in der der Gehalt an D-Vitaminen in einigen Fällen jedoch nicht ausreichend hoch für das Baby ist.

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Mutter unter einem zu geringen Vitamin D-Spiegel leidet, da sich dieser unmittelbar auf die abgegebene Muttermilch auswirkt, sodass stillende Frauen im Zweifelsfall zu hochdosiertem Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel greifen sollten. Vor der Einnahme sollte allerdings ein Arzt konsultiert werden, um zu gewährleisten, dass eine Überdosierung vermieden und dem Baby nicht geschadet wird.

Sportler

Bedingt durch die hohe körperliche Aktivität liegt bei Sportlern ein überdurchschnittlicher Verbrauch von bedeutsamen Mineralien, Nährstoffen und Vitaminen vor, sodass bei diesen Menschen ebenso ein erhöhter Bedarf an Vitamin D besteht.

Dieser lässt sich unmöglich allein über die Ernährung decken, vor allem bei Personen, die einen Großteil ihrer Zeit in Innenräumen verbringen. Um potenziellen Mangelerscheinungen vorzubeugen und diese somit gar nicht erst entstehen zu lassen, sollten Sportler das Vitamin aus diesem Grund in hoher Dosierung einnehmen.

Das beste Vitamin D finden

Bei der Wahl eines geeigneten Produktes zur Nahrungsergänzung ist es unerlässlich, sich vor dem Erwerb darüber im Klaren zu sein, welche Präparate durch eine ausreichend hohe Qualität gekennzeichnet sind und anhand welcher Merkmale sich eine solche erkennen lässt. Daher wurden an dieser Stelle diejenigen Kriterien zusammengetragen, die Aufschluss über die Qualität eines Produktes geben und Ihnen dadurch Ihre Kaufentscheidung erleichtern werden.

Die Art des Vitamins und dessen Dosierung

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Vitamin D um eine Gruppe von Vitaminen. Der für den Körper wichtigste Bestandteil ist dabei das Vitamin D3, weshalb diese Art des Vitamins oder alternativ seine vegane Version ausgewählt werden sollte.

Die Höhe der erforderlichen täglichen Zufuhr ist entsprechend des persönlichen Bedarfs für jeden Menschen verschieden und sollte daher vorher mit einem Arzt abgeklärt werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Vitamin K2 und seine Dosierung

Viele Präparate fungieren als Komplex und beinhalten neben dem Vitamin D3 auch das Vitamin K2. Die höchste Wirkung erzielt dabei das sogenannte 100 Prozent All-Trans MK7; lediglich bei einer Kombination mit Calcium oder Magnesium sollte zu mikroverkapseltem Vitamin K2 gegriffen werden.

Der Bedarf an Vitamin K2 hängt unmittelbar von der Dosierung des Vitamin D3 ab; pro Dosis Vitamin D3 sollten zwischen 100 und 300 µg Vitamin K2 zugeführt werden.

Die Form der Aufnahme

Am besten zur Einnahme geeignet sind Öl oder (öl-/fetthaltige) Kapseln.

Die Verpackung

Ein sicheres Behältnis ist ebenfalls von fundamentaler Bedeutung. Im Idealfall sollte hier zu einer Verpackung aus Glas gegriffen werden, da diese nicht nur sehr stabil, sondern zugleich umweltfreundlich sind.

Die Herkunft

Um eine ausrechend hohe Qualität zu gewährleisten, sollten ausschließlich Produkte aus Europa oder den USA gewählt werden.

Keine Zusatzstoffe oder Gentechnik

Ein Präparat ist ungeeignet, sobald es zweifelhafte oder schädliche Zusatzstoffe enthält, zu denen beispielsweise Magnesiumstearat zählt. Da ungereinigte Öle einen Abbau des Vitamin D zur Folge haben, ist bei der Einnahme von Vitamin D als Öl strikt darauf zu achten, reines MCT-Öl zu wählen.

Außerdem darf keiner der Inhaltsstoffe gentechnisch belastet sein. Für einen sicheren Nachweis sollte dazu ggf. die Garantie des Herstellers eingeholt werden.

Wissenschaftliche Tests

Optimal ist es, wenn der Vitamin D-Gehalt eines Präparats zuvor durch Labortests wissenschaftlich erwiesen wurde. Da jedoch keine Herstellung verlustfrei verläuft, sollte darauf geachtet werden, dass die entsprechenden Tests nicht nur an den Rohstoffen, sondern auch am Endprodukt durchgeführt worden sind.

Der Preis

Wichtig ist außerdem ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis, da auch hochwertige Produkte keineswegs zu Wucherpreisen erworben werden sollten, während zu niedrige Preise oftmals ein Hinweis auf unzureichende Qualität sind.

Die qualitativ hochwertigsten Artikel

Im Folgenden werden nun drei Vitamin D-Präparate vorgestellt, die sich durch ihre besondere Hochwertigkeit auszeichnen und bestens an die individuellen Bedürfnisse unterschiedlicher Patientengruppen angepasst sind.

Vitamin D3 (Koko)

Das Produkt Vitamin D3 (Koko) ist eine gute Wahl, sofern Sie Ihrem Körper reines D-Vitamin ohne die Zugabe von Vitamin K2 zuführen möchten. Es zählt zu den Präparaten in Tropfenform, wobei ein Tropfen 20 µg (800 IE) Vitamin D3 enthält. Vitamin D3 (Koko) ist folglich auch zur langfristigen täglichen Einnahme geeignet und lässt sich sehr gut dosieren.

Die Inhaltsstoffe sind allesamt sehr hochwertig und allergenfrei: Als Basis für die Tropfen dient gesundes Kokosöl, das mit einem natürlichen Orangenaroma angereichert wurde. Der Wirkstoff ist Cholecalciferol, bei dem es sich um eine Vorstufe des Vitamin D3 handelt. Damit sich die Inhaltsstoffe stets in einem ausgewogenen Verhältnis befinden, muss das Fläschchen vor jeder Einnahme gut geschüttelt werden.

SuperVitamin Kombi D3/K2

Wenn Sie sich eine parallele Zufuhr der Vitamine D3 und K2 wünschen, so ist das Produkt SuperVitamin Kombi D3/K2 möglicherweise gut für Sie geeignet. Auch hierbei handelt es sich um ein Öl, konkret verschiedene pflanzliche Öle, die einen hohen Anteil an gesunden ungesättigten Fettsäuren sowie pro Tropfen 800 IE Vitamin D3 beinhalten, sodass bereits die Einnahme von nur einem Tropfen am Tag ausreicht.

Da der Artikel nicht nur aus einer, sondern drei kleinen Flaschen besteht, ist SuperVitamin Kombi D3/K2 äußerst ertragreich und wird aufgrund der enthaltenen Öle besonders gut vom Körper aufgenommen und vertragen. Dank seines angenehmen Geschmacks kann das Mittel wahlweise in einem Glas Wasser oder pur eingenommen werden.

Liposomales Vitamin K2/D3

Die Eigenschaften dieses Produkts ähneln denen des Präparats SuperVitamin Kombi D3/K2 hinsichtlich des Wirkstoffs, Geschmacks, der Verträglichkeit sowie der verbesserten Aufnahmefähigkeit sehr stark, mit dem einzigen Unterschied, dass letztere eine andere Ursache hat: Das Vitamin D3 in diesem Präparat ist schließlich von einem Phospholipidkomplex umgeben, den der Magen-Darm-Trakt nicht erkennen kann, was dazu führt, dass das D-Vitamin nahezu ausschließlich ins Blut gelangt.

Diese liposomale Variante des Nahrungsergänzungsmittels ist daher für jede Altersgruppe geeignet und all denjenigen Patienten besonders zu empfehlen, deren Körper zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal Probleme mit der Resorption von Substanzen hatte.

Wo sind die Präparate erhältlich?

Für den Erwerb von Nahrungsergänzungsmitteln sollten Sie entweder einen Fachhandel oder einen Online-Shop aufsuchen. Letztere bieten neben der Zeitersparnis den weiteren Vorteil, verschiedene Produkte unmittelbar miteinander vergleichen und die Bewertungen anderer Kunden einsehen zu können. Auch bieten Online-Shops zumeist eine größere Auswahl an Produkten als Fachgeschäfte.

Für welchen Händler Sie sich auch entscheiden, achten Sie in jedem Fall darauf, dass über diesen und den Hersteller des Produkts hinreichend Informationen vorliegen, um Seriosität sicherstellen und dadurch Vertrauen zum Händler aufbauen können. Ein zu niedriger Preis könnte ebenfalls auf mangelnde Seriosität hindeuten, wenngleich dieser nicht im Fokus bei der Wahl eines Präparats stehen sollte – allein auf die Qualität kommt es schließlich an, die sich anhand der oben genannten Kriterien und durch einen Vergleich der Inhaltsstoffe überprüfen lässt.

Symptome eines Vitamin D-Mangels

Die meisten von einem Mangel an D-Vitaminen betroffenen Menschen bekommen diesen in den unterschiedlichsten Facetten zu spüren, die sich auf den ersten Blick womöglich zunächst nicht auf eine derartige Mangelerscheinung zurückführen oder mit dieser assoziieren lassen.

Im Folgenden finden Sie eine Liste aller Beschwerden, die im Zusammenhang mit einem Vitamin D-Mangel auftreten können und sich demnach durch die Einnahme geeigneter Präparate lindern lassen. Doch auch, wenn viele oder alle der nachfolgenden Symptome auf Sie zutreffen, sollten Sie vor einer Supplementierung – also einer Zufuhr von Vitamin D3 über Nahrungsergänzungsmittel – einen Arzt zurate ziehen, um keine Überdosierung zu erleiden.

Außerdem ist zu beachten, dass aufgrund der verzögerten Wirkung des Hormons in den meisten Fällen ein wenig Geduld gefordert ist, bis die Beschwerden nachlassen und dies unter Umständen erst nach mehreren Wochen geschieht.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Ein Gefühl von Müdigkeit und Abgeschlagenheit ist oftmals das erste Leitsymptom eines unzureichenden Gehalts D-Vitaminen im Blut und kann bereits bei einem geringen Mangel in Erscheinung treten.

Wer beruflich unter einem hohen Stresspegel leidet und dabei nur sehr wenig Zeit an der frischen Luft verbringt, ist für diese Symptomatik besonders anfällig.

Sollten Sie also trotz ausreichend Schlaf morgens nur schwerlich aus dem Bett kommen, ohne, dass dieses Gefühl tagsüber nachlässt, ist eine Überprüfung Ihres Vitamin D-Spiegels sinnvoll; schließlich kann eine anhaltende Müdigkeit auch bereits junge Menschen stark in ihren alltäglichen Aktivitäten einschränken und mit Konzentrationsstörungen einhergehen.

Haarausfall

Ein Vitamin D-Mangel führt zu brüchigem Haar und begünstigt dessen Ausfall. Insbesondere bei Frauen kann ein solcher daher als eines der ersten Warnsignale interpretiert werden.

Kinder, die unter einem Mangel an D-Vitaminen leiden, entwickeln oftmals eine Rachitis, die im Erwachsenenalter eine Form des kreisrunden Haarausfalls namens Alopecia Areata als Spätfolge nach sich ziehen kann.

Sofern Sie zu den Betroffenen zählen, ist die Einnahme von Vitamin D in einer ausreichend hohen Dosis besonders wichtig, die bei einem fortgeschrittenen Haarausfall gelegentlich zunächst bei bis zu 20.000 IE pro Tag liegen kann.

Verminderte Wundheilung

Da das Vitamin D im Körper unter anderem die Funktion übernimmt, Substanzen anzuregen, die zur Neubildung verletzter Haut beitragen, kann es bei einem Mangel des Vitamins entsprechend zu verlangsamten Heilungsprozessen von Narben und Wunden kommen.

Können Sie diese Beschwerden bei sich beobachten oder steht bei Ihnen in naher Zukunft ein operativer Eingriff an, so empfiehlt sich die Einnahme einer höheren Dosis an Vitamin D3, da diese die Geschwindigkeit der Wundheilung beispielsweise nach einer Zahn-OP positiv beeinflussen kann.

Ein schwaches Immunsystem

Sofern Sie häufig an Erkältungen oder anderen Infekten erkranken, könnte dies ebenfalls auf einen Mangel an D-Vitaminen hinweisen, sodass eine ordnungsgemäße Einnahme von Mitteln zur Nahrungsergänzung auch Ihre Immunabwehr stärken kann.

Depressive Verstimmungen

Studien haben gezeigt, dass bei Menschen mit Depressionen zugleich ein verringerter Vitamin D-Gehalt im Blut nachgewiesen werden konnte. Daraus folgt, dass die Einnahme von D3-Präparaten einen positiven Einfluss auf Ihre Gemütslage haben kann.

Wenn Sie insbesondere im Winter das Gefühl haben, unter einer melancholischen Stimmung zu leiden, empfiehlt sich der Gang zum Arzt, um einen eventuellen Vitamin D-Mangel abklären zu lassen.

Verringerte Knochendichte

Da das Vitamin D aufgrund der verbesserten Aufnahmefähigkeit von Calcium die Festigkeit der Knochen erhöht, lässt diese auf der anderen Seite im Zuge eines Mangels nach, wodurch das Risiko für Knochenbrüche erheblich steigt.

Um dies zu vermeiden, sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen sowie eine vorbeugende Einnahme von Vitamin D ab dem 50. Lebensjahr ratsam. Im Falle eines vorliegenden Knochenschwundes ist dabei dringend auf hohe Dosierungen und eine zusätzliche Zufuhr von Calcium zu achten. Vor Beginn einer solchen Therapie muss jedoch zwingend ein Facharzt konsultiert werden.

Schmerzen im Rücken und an den Knochen

Aus demselben Grund wie die niedrige Knochendichte können bei einem Mangel an D-Vitaminen Schmerzen in den Knochen auftreten, die sich bei den Betroffenen vor allem im unteren Bereich des Rückens, in den Gelenken oder an den Rippen bemerkbar machen.

Diese Schmerzen können auf eine beginnende Abnutzung der Knochen hindeuten, für die das Risiko mit zunehmendem Alter steigt, sodass Senioren besonders gefährdet für derartige Beschwerden sind.

Daher gilt auch hinsichtlich dieser Mangelerscheinung, dass Personen über 50 Jahren ihren Vitamin D-Spiegel besonders regelmäßig im Auge behalten sollten.

Schmerzen in den Muskeln

Hinter Muskelschmerzen, für die vermeintlich keine deutliche Ursache erkennbar ist, kann sich sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern in Wahrheit ein Vitamin D-Mangel verbergen.

Schließlich existiert in den Muskeln ein spezieller Rezeptor für D-Vitamine, der bei einer unzureichenden Versorgung Schmerzsignale aussendet, die sich verstärken, sobald der entsprechende Muskel angeregt wird.

Auch wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bei 71 Prozent derjenigen Patienten, die unter Schmerzen in den Muskeln leiden, ein Mangel an D-Vitaminen vorliegt.

Einnahme und Dosierung von Vitamin D

Neben der verbreitetsten Art der Einnahme in Form von Tropfen oder Tabletten ist eine Zufuhr von Vitamin D ebenso über Lebensmittel, Kapseln und Spritzen möglich, solange auf eine angemessene Dosierung Acht gegeben wird, auch wenn das Risiko einer Überdosierung schwindend gering ausfällt.

Sofern erforderlich, kann die Absprache der Dosis mit einem Arzt erfolgen, in der Regel ist es jedoch ausreichend, bei Nahrungsergänzungsmitteln die Informationen auf dem Beipackzettel zu befolgen. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene langfristige Dosis liegt bei 20 µg (800 IE) Vitamin D pro Tag.

Im Allgemeinen gilt, dass bei einer täglichen Einnahme von bis zu 500 µg (20.000 IE) Vitamin D über einen längeren Zeitraum keine Gefahr einer Überdosierung besteht, wie diverse Studien gezeigt haben; dennoch sollte die Zufuhr ohne ärztlichen Rat einen Wert von 50 µg (2.000 IE) nicht überschreiten.

Da Vitamin D bekannterweise den Calciumgehalt im Blut erhöht, empfiehlt sich bei einer künstlichen Vitamin D-Zufuhr eine zusätzliche Versorgung mit Vitamin K2, um einer Hyperkalzämie vorzubeugen. Dieses Vitamin verhindert nicht nur die Ablage von Calcium an den Wänden der Blutgefäße und beugt somit auch Nierensteinen vor, sondern leitet das überschüssige Calcium zugleich in die Knochen, wodurch diese gefestigt werden. Außerdem hat Vitamin K2 einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung.

Darüber hinaus ist auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium zu achten. Diese sollte bei einer Einnahme von bis zu 125 µg (5.000 IE) Vitamin D täglich bei mindestens 400 mg liegen; im Falle einer höheren Vitamin D-Zufuhr sollte die Dosierung des Magnesiums entsprechend um 200 bis 300 mg pro Tag erhöht werden.

Damit das Vitamin D seine positive Wirkung voll entfalten kann, ist es trotz aller Empfehlungen und Richtlinien zur angemessenen Dosierung unerlässlich, vor dem Beginn einer Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln den eigenen Gehalt an D-Vitaminen im Blut messen zu lassen. Es sollte schließlich stets genau so viel Vitamin D eingenommen werden, wie benötigt – nicht mehr und nicht weniger.

Die Bestimmung des persönlichen Vitamin D-Spiegels erfolgt dabei entweder durch eine Blutabnahme beim Arzt oder alternativ mithilfe eines Tests, der sich im Internet bestellen lässt und ein Proberöhrchen beinhaltet. Dazu ist es lediglich vonnöten, sich mit einer kleinen Nadel in den Finger zu stechen, das Röhrchen mit einigen Tropfen des so gewonnenen Blutes zu füllen und es gut verschlossen an das zugehörige Labor zurückzusenden.

Die Kosten eines solchen Tests belaufen sich, egal ob zuhause oder beim Arzt, auf rund 30 Euro. Anschließend werden Sie binnen einer Woche über den Vitamin D-Gehalt in Ihrem Blut in Kenntnis gesetzt. Als Idealwert gilt dabei eine Menge von 50 ng Vitamin D3 pro Milliliter.

Liegt Ihr gemessener Vitamin D-Gehalt weit unter diesem Richtwert, besteht also ein starker Mangel, so muss zu Beginn einer Therapie über einen kurzen Zeitraum unter Umständen die Einnahme höherer Dosen erfolgen, um zunächst den geleerten Speicher wieder vollständig aufzufüllen; eine Zufuhr von 7.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht darf dabei jedoch niemals überschritten werden.

Erst im Anschluss an die eventuell höher dosierte Anfangsphase beginnt die klassische Dauertherapie mit den oben erwähnten geringeren Tagesdosen, deren Ziel es ist, die täglich entstehenden Defizite zu kompensieren. Die optimale Dosis hängt dabei unter anderem vom Körpergewicht ab, sodass sich diese bei einem 70 kg schweren Menschen in der langfristigen Therapie auf rund 3.333 IE Vitamin D pro Tag beläuft.

Aufgrund der ausreichend hohen UV-B-Strahlung darf die Therapie in den Sommermonaten unterbrochen werden, da der Körper zu dieser Zeit dazu in der Lage ist, den täglichen Bedarf an Vitamin D3 eigenständig zu decken, sofern Sie ausreichend Zeit im Freien verbringen. Diese beläuft sich bei hellen Hauttypen auf etwa 10 bis 30 Minuten, bei dunkleren Typen auf bis zu zwei Sonnenstunden pro Tag.

Von Oktober bis März ist die eigenständige Produktion von Vitamin D durch die Sonne in Deutschland jedoch nicht mehr möglich, weshalb es in diesen Monaten unerlässlich ist, den täglichen Bedarf anderweitig zu decken, damit der Speicher aufrechterhalten bleibt.

Abschließende Zusammenfassung und Fazit

Die fettlöslichen D-Vitamine regulieren im menschlichen Körper zahlreiche Vorgänge, die dazu beitragen, lebenswichtige Stoffwechselprozesse und -funktionen aufrechtzuerhalten. Sie beeinflussen durch Regulation des Calcium- und Phosphorhaushalts beispielsweise den Aufbau und die Festigkeit der Knochen, Zähne und Muskeln. Vielen Menschen ist diese enorme Bedeutung des Vitamins nicht bewusst, weswegen es umso wichtiger ist, sich über die möglichen vielfältigen Folgen eines Mangels im Klaren zu sein und diesen rechtzeitig zu behandeln oder sein Auftreten im Idealfall zu verhindern.

Das für den Menschen wichtigste der D-Vitamine ist das Vitamin D3, das per Definition kein Vitamin, sondern ein Hormon ist, da es vom Körper eigenständig gebildet werden kann, sobald dieser ausreichend UV-B-Strahlung ausgesetzt ist. Durch diesen Vorgang werden bis zu 90% des täglichen Bedarfs gedeckt; die Deckung des restlichen Anteils kann über die Nahrung erfolgen.

In Nordeuropa ist die Strahlungsintensität der Sonne allerdings nur zwischen März und Oktober groß genug, weshalb mindestens über die Wintermonate zusätzliches Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden sollte, um einen Mangel verhindern oder ausgleichen zu können, falls dieser bereits besteht, da eine ausschließliche Zufuhr über Lebensmittel unzureichend ist.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, seinen Vitamin D-Spiegel regelmäßig vom Arzt oder per häuslichem Test überprüfen zu lassen und im Falle eines (drohenden) Mangels schnellstmöglich darauf zu reagieren, insbesondere wenn Sie einer oder mehrerer der in diesem Beitrag beschriebenen Risikogruppen angehören.

Um eine Über- oder Unterdosierung zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass eine Supplementierung mit D-Vitaminen bei Ihnen die gewünschten positiven Effekte erzielt und Ihnen keinen Schaden zufügt, sollte vor dem Beginn einer solchen Therapie jedoch zwingend eine Beratung durch einen Arzt stattfinden.

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen und anschließend ein hochwertiges Präparat zu sich nehmen, das Ihre individuellen Bedürfnisse erfüllt, so werden Sie den nächsten Winter sicherlich mit einem gesteigerten Wohlbefinden und einer größeren Lebensfreude meistern können.